Prosturol jetzt bestellen Prosturol jetzt bestellen

Prostatitis: Ursachen & Behandlung einer Prostataentzündung

Eine Prostatitis ist eine Entzündung der Prostata, der männlichen Geschlechtsdrüse. Schmerzen im Unterleibs- und Genitalbereich, Druckgefühl im Schritt und Probleme beim Wasserlassen sind häufige Symptome. Eine Prostataentzündung ist jedoch, anders als meist angenommen, keine Alterserscheinung. Stattdessen kann die Entzündung der Prostata unterschiedliche Ursachen haben. Dabei spielen Faktoren wie Stress eher eine Rolle als Bakterien. Wann sich die Beschwerden entwickeln und welche Prostatitis-Ursachen und Behandlungsmaßnahmen infrage kommen, haben wir Ihnen hier zusammengefasst.

Prostataentzündung: Mann informiert sich beim Arzt über mögliche Prostatitis-Ursachen

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Prostata ist ein Organ des Mannes, das unter anderem für die Spermaproduktion zuständig ist.
  • Wenn sie sich entzündet, spricht man von einer Prostatitis.
  • Es lässt sich zwischen einer bakteriellen und nicht-bakteriellen Prostataentzündung unterscheiden.
  • Die Prostatitis-Ursachen sind demnach nicht nur Bakterien, sondern können auch Stress oder eine Blasenentleerungsstörung sein.
  • Bei Beschwerden sollten Männer die Ursache von einem Facharzt abklären lassen.
  • Je nach Ursprung der Entzündung ergeben sich unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten.

Was ist eigentlich die Prostata?

Richtige Männer mögen Grillfleisch, Fußball und haben eine Prostata. Zumindest Letzteres trifft zu, über alles andere lässt sich streiten. Das Männer-Organ Prostata wird auch Vorsteherdrüse genannt und ist als solche schwerpunktmäßig mit Sekretbildung beschäftigt. Wie nahezu jedes andere Organ kann sich unter gewissen Umständen und Ursachen auch die Prostata entzünden. Dann sprechen Mediziner von einer Prostatitis, einer Prostataentzündung.

Die Ursachen der Prostatitis im Visier

Bei Beschwerden an der Prostata sollten Männer unbedingt gemeinsam mit einem Andrologen oder Urologen auf Spurensuche nach der Ursache gehen, da einer Entzündung an der Prostata je nach Ausprägung unterschiedliche Auslöser zugrunde liegen können. Bei der ärztlichen Diagnose erfolgt eine klare Abgrenzung zwischen akuter oder chronischer Verlaufsform sowie zwischen bakterieller oder nicht-bakterieller Prostatitis. Häufiger ist die Prostataentzündung nicht bakteriellen Ursprungs – bei 90 Prozent der Patienten wird eine chronische nicht-bakterielle Form diagnostiziert.1

Diese Ursachen können hinter einer Prostataentzündung stecken:

  • bakterielle Prostatitis: Bei dieser seltenen Form lässt sich der Feind schnell ins Visier nehmen: Bakterien. Liegt eine bakterielle Besiedelung der Prostata als Ursache der Prostatitis vor, sind in den meisten Fällen Darmbakterien über die Harnröhre aufgestiegen und haben die Entzündung ausgelöst.
  • nicht-bakterielle (abakterielle) Prostatitis: In diesem Fall sind keine Bakterien im Urin, Prostatasekret oder Sperma als Ursache der Prostataentzündung nachweisbar. Der Ursprung lässt sich häufig nicht leicht klären und erfordert von den Betroffenen Geduld. Infrage kommen unentdeckte Infektionen, Rückfluss von Harn, eine Blasenentleerungsstörung, eine Immundysfunktion sowie Stressbelastung.

Zu einer häufiger auftretenden nicht-bakteriellen Prostatitis kommt es meist in Lebenssituationen, in denen besonders viel abgefordert wird: Familie, Job, Partnerschaft – kein Akku hält ewig. Männer neigen dazu, sich beruflich und privat unter Dauerstress zu setzen. Die Anspannung schwächt den Körper und das ständige Laufen auf Hochtouren ist ein relevanter Risikofaktor für Erkrankungen, einschließlich für Entzündungen der Prostata.

Übrigens: Die nicht-bakterielle Prostataentzündung wird bei chronischem Verlauf auch chronisches Beckenschmerzsyndrom beziehungsweise Chronic Pelvic Pain Syndrome (CPPS) genannt

Blasen- oder Prostataentzündung? Der Urologe gibt Auskunft!

Bemerkbar macht sich eine Prostatitis unter anderem durch

  • Druckschmerzen im Unterleibs-, Damm- und Genitalbereich,
  • einen ständigen Harndrang mit spärlich-tröpfelnden Ergebnissen und
  • Erektionsstörungen.

Solche Beschwerden einer Prostataentzündung bedeuten enorme und belastende Einschränkungen im Lebensalltag eines Mannes und erzeugen zusätzlichen Stress.

Der Weg zum Urologen ist für viele Männer gefühlt steinig, aber bei Problemen unbedingt ratsam. Da einige Symptome wie häufiges Wasserlassen auch auf andere Erkrankungen wie eine Blasenentzündung hindeuten können, ist außerdem eine fachliche Differenzialdiagnose notwendig. Nur so lassen sich die unangenehmen Männerleiden richtig behandeln und lindern. Was Männer beim Urologen-Termin bei Verdacht auf eine Prostatitis erwartet, haben wir hier auf den Punkt gebracht:

Der Verlauf einer chronischen nicht-bakteriellen Entzündung kann sich über Jahre hinziehen. Häufig wird sie dann weniger präsent wahrgenommen. Doch auch nur leichte Schmerzen, wie beispielsweise beim Wasserlassen, sollten in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden. Die Dauer und der Verlauf einer Prostatitis sind dabei unterschiedlich und abhängig von der Form der Prostataentzündung.

Prostatitis ursächlich behandeln: Der richtige Ansatz für Ihr Wohlbefinden

Je nach Ursache der Entzündung der Prostata ergeben sich unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten. Diese Behandlungsansätze kommen bei einer Prostataentzündung in Betracht:

  • bakterielle Prostatitis: Um die Ursachen zu bekämpfen, sind schnelle ärztliche Hilfe und eine medikamentöse Therapie mit Antibiotika zwingend notwendig.
  • nicht-bakterielle (abakterielle) Prostatitis: Bei der deutlich häufiger auftretenden Form hingegen ist der Einsatz eines Antibiotikums umstritten, da dieser nur bei nachgewiesener bakterieller Ursache als sinnvoll gilt. Die Beschwerden und Symptome einer abakteriellen Prostatitis liegen zumeist über einen längeren Zeitraum vor und mit ihnen der anhaltende Stress für betroffene Männer. PROSTUROL® bietet sich in diesem Fall zur Beruhigung der lokalen Beschwerden als Therapie an.

Die lindernden und pflegenden Wirkstoffe des PROSTUROL® Zäpfchens legen sich zur Unterstützung einer sanften Heilung auf das gereizte Gewebe des Anorektal-Kanals. Die Inhaltsstoffe müssen dank der Darreichung als Zäpfchen keinen Umweg über den Magen-Darm-Trakt nehmen, sodass eine Behandlung am Ort des Geschehens möglich ist.

Neben der Behandlung ist auch die Vorbeugung ein wichtiges Thema bei einer Prostataentzündung – im Zusammenhang mit einer nicht-bakteriellen Erkrankung haben sich Entspannungsübungen, Bewegung und gesunde Ernährung bewährt.

1 Deutsches Ärzteblatt: Prostatitis und männliches Beckenschmerzsyndrom, Diagnostik und Therapie. URL: https://www.aerzteblatt.de/archiv/63754/Prostatitis-und-maennliches-Beckenschmerzsyndrom (20.01.2020).