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Erektionsstörung: Schmerzen beim Samenerguss

Eine Erektionsstörung rüttelt erheblich am Selbstwertgefühl des Mannes. Häufig sind psychische Faktoren wie Stress schuld an Beeinträchtigungen im Sexleben. Es kann aber auch durch Schmerzen beim Samenerguss, zum Beispiel aufgrund einer Prostataentzündung, zu Erektionsproblemen kommen. Hier erfahren Sie, woher das unangenehme Empfinden beim Höhepunkt des Geschlechtsverkehrs kommt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt – damit Sie das Sexleben wieder genießen können!

Mann ist verzweifelt, weil er unter Schmerzen beim Samenerguss leidet.

Psychische und organische Ursachen einer Erektionsstörung

Es gibt eine Reihe von möglichen Ursachen eines Erektionsproblems, medizinisch erektile Dysfunktion genannt. Eine Störung der Ejakulation kann durch diese psychischen Faktoren ausgelöst werden:

  • Konflikte in der Partnerschaft
  • Leistungsdruck
  • Depression
  • traumatische sexuelle Erfahrungen
  • Stress im privaten oder beruflichen Umfeld

Bei schwerwiegenden Erkrankungen der Psyche wird empfohlen, umgehend professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus gibt es organische Ursachen einer Erektionsstörung, bei denen Sie sich ebenfalls ärztlichen Rat einholen sollten. Hierzu zählen unter anderem

  • Durchblutungsstörungen,
  • Hormonmangel,
  • Nervenkrankheiten oder
  • eine Erkrankung im Genitalbereich wie eine chronische Prostataentzündung (Prostatitis), bei der es zu Schmerzen nach dem Samenerguss kommen kann.

Liebesakt unter Schmerzen – Beim Samenerguss tut es weh

Ein intensiver Höhepunkt mit Samenerguss ist erklärtes Ziel eines jeden gelungenen Geschlechtsverkehrs. Bei Prostatitis-Patienten kann der Sex jedoch von Schmerzen beim Samenerguss überschattet sein. Körperliche Beschwerden, die einen negativen Einfluss auf die Erektion haben, sollten Sie nicht unterschätzen! Oftmals steht dabei nicht einmal die körperlich unangenehme Erfahrung im Vordergrund. Die Problematik bedeutet für Betroffene in der Regel starken psychischen Stress.

Wenn Männer aufgrund der Schmerzen beim Samenerguss in den Rückzug gehen und möglicherweise keine Lust mehr auf Sex verspüren, stellen sie oftmals ihre eigene Männlichkeit in Frage. Darunter leidet nicht nur die partnerschaftliche Beziehung, sondern auch das Selbstbild des Mannes: Depressive Verstimmungen können auf körperliche Ursachen des Erektionsproblems folgen.

Schmerzen beim Samenerguss: Warum tut es bei der Erektion weh?

Die Ausprägungen von Erektionsstörungen sind sehr unterschiedlich. Manche Männer leiden nur an einem gelegentlich auftretenden Erektionsproblem, andere wiederum kämpfen mit einer dauerhaften Störung. Generell unterscheidet man zwischen einem

  • vorzeitigen beziehungsweise ausbleibenden Samenerguss oder
  • einer schmerzhaften Ejakulation.

In beiden Fällen leidet der Betroffene unter einer gehemmten sexuellen Lust. Männer, die während des Samenergusses ein stechendes oder sehr unangenehmes Gefühl im Bereich zwischen Hodensack und After spüren, ziehen sich oftmals sogar vollständig aus dem Sexleben zurück. Folgende Faktoren könnten verantwortlich für die Schmerzen nach oder beim Samenerguss sein:

  • die Nebenwirkung von Medikamenten, wie zum Beispiel Antidepressiva
  • eine Infektion im Penis und Hoden
  • eine Entzündung in der Prostata, die sogenannte Prostatitis

Welche Funktion übernimmt die Prostata bei der Erektion?

Die Prostata wird selten mit Sex in Zusammenhang gestellt, dabei spielt sie eine entscheidende Rolle beim Orgasmus:

  • Das kastaniengroße Geschlechtsorgan des Mannes wird auch Vorsteherdrüse genannt und liegt unterhalb der Harnblase. Sie produziert das sogenannte Prostatasekret.
  • Dieses Sekret ist Teil der Samenflüssigkeit und sorgt für die Beweglichkeit der Spermien. Ohne eine funktionsfähige Prostata ist ein Mann also nicht zeugungsfähig.
  • Beim Samenerguss des Mannes ziehen sich die Muskeln der Prostata zusammen, wodurch das Sekret in die Harnröhre ausgestoßen wird. Bei einer Prostatitis kommt es dabei zu starken Schmerzen, die das erhoffte Glücksgefühl überschatten.

Schon gewusst? Warum die „blaue Pille“ nicht immer hilft:

Viagra – das potenzsteigernde Mittel kennt jeder Mann. Aber wie wirkt es überhaupt? Entgegen der häufigen Annahme sind die kleinen blauen Pillen leider nicht dafür geeignet, die Lust auf Sex zu steigern. Der Wirkstoff Sildenafil sorgt dafür, dass sich die Arterien erweitern und mehr Blut in den Penis strömt. Alle Erektionsprobleme, wie die Schmerzen beim und nach dem Samenerguss kann das Mittel jedoch nicht lindern und auch bei psychischen Ursachen hilft Viagra nicht. Es ist also nicht das Allheilmittel für sexuelle Probleme!

Prostataentzündung: Was hilft bei Problemen mit dem Samenerguss?

Eine Prostatitis bedeutet nicht das Ende des Sexlebens! Wer möchte, dass bei sexuellen Aktivitäten wieder alles funktioniert, sollte einen Urologen aufsuchen. Mithilfe von verschiedenen Untersuchungsmethoden verschafft er sich einen Überblick über das Krankheitsbild. Neben einem Blut- und Urintest kann zusätzlich auch eine Spermaprobe helfen, den Erreger zu identifizieren. Der Facharzt unterscheidet zwischen einer bakteriellen und einer nicht-bakteriellen Prostatitis. Bakteriell bedingte Entzündungen der Prostata werden meist mit Antibiotika behandelt. Bakteriell bedingte Entzündungen der Prostata werden meist mit Antibiotika behandelt. Die häufigere Form der Prostatitis hat jedoch einen nicht-bakteriellen Ursprung. Hierbei zielt die Therapie in erster Linie darauf ab, die Schmerzen beim oder nach dem Samenerguss zu behandeln. Zur Linderung der Beschwerden kann der Arzt beispielsweise

  • entzündungshemmende Medikamente (wie nicht-steroidale Antirheumatika) oder
  • COX-2-Hemmer verschreiben.

Bewährt haben sich ergänzend zur ärztlichen Behandlung

Tasten Sie sich bei der Behandlung einfach Stück für Stück vor, was Ihnen gut tut. Apropos Tasten: Prostatamassagen – gemeinhin eher als Liebespraktik bekannt – sollen auch bei Entzündungen der Vorsteherdrüse und den damit einhergehenden Schmerzen nach der Ejakulation lindernd wirken. Durch die behutsame Stimulation kann das Organ entkrampft werden und entzündungsauslösende Stoffe ‚ausmassiert‘ werden.