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Ständiger Harndrang beim Mann: Wenn der Toilettengang den Alltag erschwert

Peinlich und unangenehm: Diese Worte fallen wohl den meisten Männern als erstes ein, wenn es um Probleme geht, die untenrum entstehen. Dazu gehört auch ständiger Harndrang, für den beispielsweise eine Prostatitis, eine Vergrößerung der Prostata oder das Reizblasensyndrom verantwortlich sein kann. Häufige Toilettengänge machen Betroffenen das Leben schwerer als viele zunächst vermuten. Wann Mann sich besser Rat bei einem Arzt suchen sollte, erfahren Sie hier.

Ständiger Harndrang: Mann hält sich den Schritt, weil er dringend auf Toilette muss.

Wie äußern sich Harndrangprobleme?

Sie waren eben erst auf der Toilette und haben trotzdem das Gefühl, direkt wieder zu müssen? Männer, die unter ständigem Harndrang leiden, bekommen die Symptome in der Regel deutlich zu spüren:

  • Die Anzahl der Besuche auf dem stillen Örtchen steigt erheblich an,
  • das Empfinden einer geleerten Blase bleibt aber dennoch aus.

„Dann geh‘ doch einfach öfter auf’s Klo“, mögen Unbeteiligte jetzt denken. Dieses Problem kann jedoch soweit gehen, dass eine Besprechung auf der Arbeit oder eine einfache Fahrt mit der S-Bahn undenkbar ist, da die Patienten zwischendurch immer wieder auf die Toilette müssen. Aus Scham ziehen sich einige Betroffene daher immer mehr zurück.

Ständiger Harndrang beim Mann: Was sind die Ursachen?

Verantwortlich für das Problem, oft auf Toilette zu müssen, ist in vielen Fällen die Prostata. Vermehrte Besuche auf dem WC gehören zu häufigen Symptomen einer Prostataentzündung, auch Prostatitis genannt.

Die Beschwerden, die mit der Blase zusammenhängen, können dabei sehr unterschiedlich sein. An einer Prostatitis erkrankte Männer klagen neben ständigem Harndrang, bei dem oft nur wenig Urin abgehen kann, meist zusätzlich über folgende Anzeichen:

Eine Entzündung der Prostata ist nicht altersbedingt und kann einen Herren in den Sechzigern ebenso treffen wie einen 20-jährigen Mann. Zeigen sich Symptome einer Prostatitis, sollten Sie mit einem Arztbesuch nicht warten. Der Mediziner stellt eine Diagnose und hilft dabei, die Beschwerden zu lindern. Je nachdem, ob es sich um eine bakterielle oder nicht-bakterielle Prostatitis handelt, kommen unterschiedliche Therapiemöglichkeiten infrage.

Eine Prostatavergrößerung ist in der Regel unbedenklich und gehört zum natürlichen Alterungsprozess. Die Prostata befindet sich unter der Blase und umgibt einen Teil der Harnröhre. Wächst sie, drückt das auf die Blase und das Gefühl, auf die Toilette zu müssen, entsteht. Die Betroffenen sind mit diesem Problem nicht alleine: Etwa 20 Prozent der Männer in den Fünfzigern leiden daran.1

Eine Reizblase kann ebenso ständigen Harndrang zur Folge haben. Patienten müssen sehr plötzlich und dringend auf die Toilette, wobei es häufig dazu kommt, dass unfreiwillig Urin verloren geht. An dieser Krankheit leiden rund 17 Prozent der Deutschen. Zwar ist der Großteil der Betroffenen weiblich, dennoch gibt es auch männliche Erkrankte.2

Wann handelt es sich um Inkontinenz?

Von Inkontinenz sprechen Experten bei der unzureichenden Fähigkeit, Stuhl oder Harn kontrolliert abzugeben. Betroffene einer Dranginkontinenz müssen nicht nur ständig, sondern auch sehr plötzlich auf die Toilette. Erreichen Patienten diese nicht rechtzeitig, verlieren sie oftmals unwillkürlich Urin.

Ständiger Harndrang beim Mann kann genauso die Folge übermäßigen Trinkens sein: Besonders Kaffee oder Alkohol haben eine harntreibende Wirkung. Auch die Einnahme entwässernder Medikamente, zum Beispiel Blutdruck-Tabletten, gilt als mögliche Ursache.

Harndrangprobleme: Welche Formen gibt es?

Mediziner unterscheiden zwischen einigen Arten des häufigen Harndrangs, dazu gehören beispielsweise:

  • Nykturie
  • Pollakisurie
  • Dranginkontinenz

Die Nykturie meint den vermehrten nächtlichen Harndrang beim Mann. Diese Ausprägung gilt als besonders belastend, da der Gang zur Toilette die Nachtruhe mehrmals unterbricht. Von einer Pollakisurie sprechen Experten, wenn die Betroffenen nur eine geringe Menge an Urin abgeben können. Ist der Drang, pinkeln zu müssen, kaum zu beherrschen und geht folglich Urin verloren, handelt es sich um eine Dranginkontinenz.

Ständiger Harndrang: Wie oft ist normal?

Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort, da das Fassungsvermögen der Blase sowie die Trinkmenge je nach Person variieren. Viel wichtiger ist, selbst einzuschätzen, wie störend der Harndrang im Alltag ist. Schränkt Sie diese Auswirkung stark ein und kommen noch andere Beschwerden, wie Schmerzen beim Wasserlassen, hinzu, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Um die Häufigkeit Ihrer Toilettenbesuche zu verringern, kann Ihnen beispielsweise Sabal UNO® helfen. Das Präparat hat einen ausgleichenden und regulierenden Effekt auf den Blasen-Prostata-Bereich und trägt dazu bei Symptome zu lindern, die im Zuge einer gutartigen Prostatavergrößerung auftreten.

Häufiger Harndrang: Wann muss Mann zum Arzt?

In der Regel sollten Sie nicht allzu lange warten und möglichst zügig den Rat eines Spezialisten hinzuziehen. Er kann die Ursache der Beschwerden herausfinden, Gegenmaßnahmen ergreifen und Folgekrankheiten, wie Nierenschäden, die durch Urinreste in der Blase entstehen, vermeiden.

Ein Besuch beim Urologen klingt im ersten Moment vielleicht peinlich und unangenehm: Aber keine Sorge, die Untersuchung geht schnell vorbei und ist mit keinen Schmerzen verbunden.

1 Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen: Gutartige Prostatavergrößerung. URL: https://www.gesundheitsinformation.de/gutartige-prostatavergroesserung.2073.de.html (21.08.2019)

2 Die Techniker Krankenkasse: Was versteht man unter einer Reizblase (überaktive Blase)? URL: https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/gynaekologische-und-urologische-erkrankungen/was-versteht-man-unter-einer-reizblase-ueberaktive-blase-2017304 (21.08.2019)