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Die vergrößerte Prostata (Prostatahyperplasie): Gefährlich oder problemlos?

Die Prostatahyperplasie ist eine Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata), von der vor allem Männer im höheren Alter betroffen sind. Meist handelt es sich um eine sogenannte benigne Prostatahyperplasie (BPH), also eine gutartige Form. Hierbei vergrößert sich der innere Anteil der Prostata und drückt auf die Harnröhre. In diesem Zusammenhang kommt es zu Beschwerden mit dem Harndrang: Betroffene müssen zum Beispiel rasch eine Toilette aufsuchen, damit nichts daneben geht, oder werden nachts häufig aufgrund eines starken Harndrangs wach. Doch wie entsteht eine vergrößerte Prostata, welche Symptome sind typisch und hat sie Auswirkungen auf das Sexleben? Wir liefern Antworten auf Fragen, die Sie rund um das Thema Prostatahyperplasie bewegen.

Die abgebildete Abkürzung BPH bedeutet benigne Prostatahyperplasie, eine häufig auftretende gutartige Form der Prostatavergrößerung.

Der Inhalt auf einen Blick

 

  • Die Veränderung des Hormonhaushaltes mit dem Alter gilt als eine Ursache der Prostatahyperplasie .
  • Eine benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist gutartig und keine bösartige Form.
  • Symptome der Prostatavergrößerung sind unter anderem häufiges und plötzliches Wasserlassen, Nachtröpfeln sowie ein nächtlicher Harndrang.
  • Für die Diagnose führt der Urologe unterschiedliche Untersuchungen wie beispielsweise einen Ultraschall durch.
  • Die Behandlung einer BPH zielt meist darauf ab, den unkontrollierten Harndrang in den Griff zu bekommen.
  • Der Krankheitsverlauf und die Prognose der Prostatavergrößerung sind kein Grund zur Sorge, solange Sie sich ärztlichen Rat einholen.

Prostatahyperplasie: Welche Ursachen stecken dahinter?

Bei nahezu jedem Mann wächst die Prostata (auch Vorsteherdrüse genannt) im Laufe des Alters, Sie sind also nicht allein!

Das Männer-Organ befindet sich vor der Harnblase und produziert den Großteil der Samenflüssigkeit. Die Prostata ist normalerweise etwa so groß wie eine Kastanie. In manchen Fällen kann die Drüse aber auch den Umfang eines Tennisballs annehmen. Wie ist das möglich?

Leider ist bis heute nicht ganz geklärt, warum die Vorsteherdrüse bei so vielen Herren der Schöpfung wächst. Klar ist jedoch, dass ein hormoneller Zusammenhang besteht. Vermutlich kommt es im Alter häufiger zu einem Vorgang, bei dem das Sexualhormon Testosteron so verstoffwechselt wird, dass es Einfluss auf die Zellteilung in dem Organ nimmt. Die Folge: Die Zellen in der Prostata teilen und vermehren sich – die Prostata wächst.

Prostatavergrößerung: Eine Sache des Alters?

Die Vergrößerung des Geschlechtsorgans ist ein altersbedingtes Phänomen. Ungefähr bei der Hälfte der Männer zwischen 51 und 60 Jahren kommt es zu diesem Zustand.1 Ab 80 Jahren betrifft es fast jeden Senioren.2

Neben dem veränderten Hormonhaushalt im Alter zählt womöglich auch die Ernährung zu den Ursachen einer vergrößerten Prostata. Wer sich fleischlos ernährt, begünstigt möglicherweise eine langsamere Zellteilung innerhalb der Prostata. Umgekehrt lässt sich jedoch nicht festhalten, dass Fleischesser automatisch unter einer Prostatahyperplasie leiden.

Bösartige oder benigne Prostatahyperplasie?

Es gibt unterschiedliche Formen einer Prostatahyperplasie:

  • benigne Prostatahyperplasie (BPH, gutartige Vorsteherdrüsenvergrößerung): Hierbei können, neben der Zellvermehrung, gutartige Knoten in der sogenannten Innenzone der Prostata entstehen. Diese wachsen weder aggressiv noch unkontrolliert und sind deshalb gutartig. Es ist jedoch möglich, dass die Knoten auf die Harnröhre drücken und dort Beschwerden verursachen. Entwickelt sich aufgrund der vergrößerten Prostata eine Harnabflussstörung sprechen Mediziner von einem benignen Prostata-Syndrom (BPS).
  • bösartige Prostatahyperplasie (Prostatakarzinom): Im Gegensatz zur gutartigen Prostatavergrößerung findet bei der problematischen Form ein unkontrolliertes Wachstum im größeren Teil der Prostata, der so bezeichneten Außenzone, statt.
: Eine benigne Prostatahyperplasie ist erkennbar an einer vergrößerten Prostata (Vorsteherdrüse), die, wie hier abgebildet, deutlich größer ist als eine gesunde Prostata.

Symptome der Prostatahyperplasie (Prostatavergrößerung)

Eine gutartige Vergrößerung kann ohne Symptome vorkommen. Männer nehmen sie deshalb teilweise gar nicht wahr. Sobald die Prostata jedoch Druck auf die Harnröhre ausübt, macht sich das durch unangenehme Beschwerden im Intimbereich bemerkbar.

Das sind mögliche Symptome einer Prostatahyperplasie:

  • ständiger Harndrang: Männern fällt es beispielsweise schwer, den Harn zurückzuhalten und sie müssen häufiger zur Toilette.
  • Probleme beim Wasserlassen: Dazu zählt unter anderem ein abgeschwächter und unkontrollierter Harnstrahl oder das Nachtröpfeln des Harns.
  • Blut im Urin: Wenn die Prostata sehr groß ist, können Blutgefäße, die auf der Schleimhaut der Prostata sitzen, einreißen. Das ist nur selten der Fall.
  • Restharn: Sobald die Harnröhre von der vergrößerten Prostata so stark abgedrückt wird, dass der Harn nicht mehr hindurch gelangt, bleibt Restharn in der Blase zurück. Dann können Infektionen sowie Steine in der Blase oder Nierengrieß entstehen. Dies kommt jedoch lediglich in einem späten Stadium vor.

Übrigens: Die Prostatavergrößerung verursacht in der Regel keine Schmerzen beim Liebesakt. In sehr wenigen Fällen nehmen Betroffene einen ziehenden Schmerz beim Samenerguss wahr, der jedoch kurz darauf wieder verschwindet. Ein Grund weniger zur Sorge, Männer!

Diagnose der Prostatahyperplasie: Da muss Man(n) durch

Sind Sie beim Urologen, müssen Sie nach dem Gespräch mit dem Fachmann die Blase entleeren. Dann folgen meist diese vier Untersuchungen:

  • Digitale rektale Untersuchung: Erste Hinweise für Auffälligkeiten sammelt der Arzt zunächst, indem er schnell und schmerzlos die Vorsteherdrüse mit dem Finger vom Enddarm aus abtastet.
  • Ultraschall: Damit lässt sich die Größe der Prostata sowie das Vorkommen von Knoten oder Restharn erkennen.
  • Bluttest: Der sogenannte PSA-Wert des Blutes liefert dem Arzt Indizien dafür, ob etwas mit der Prostata nicht stimmt.
  • Urinuntersuchung: Bei Verdacht auf Bakterien wird der Urin daraufhin untersucht.

Gut zu wissen: Ein einmaliger PSA-Wert hilft dem Mediziner leider nicht ausreichend. Nur wenn dieser mindestens einmal jährlich festgehalten wird, können Aussagen über den Verlauf des Wertes gemacht werden. Deshalb ist es so wichtig, dass Männer regelmäßig den Andrologen oder Urologen aufsuchen.

Kopf hoch: So lässt sich die gutartige Prostatavergrößerung behandeln

Bei einer vergrößerten Prostata ohne Symptome ist keine Therapie notwendig. Wenn jedoch die Blase darunter leidet, dann müssen Sie nicht die Zähne zusammenbeißen, sondern können auf Medikamente zur Linderung zurückgreifen. Eine gutartige Prostatahyperplasie lässt sich in der Regel gut behandeln.

Hilfe, um den häufigen und unkontrollierten Harndrang wieder in den Griff zu bekommen, stellt das pflanzliche Arzneimittel Sabal UNO® dar.

Bei einem benignen Prostata-Syndrom (BPS) versucht der Arzt, das Wachstum einzudämmen. Dann kommt eine medikamentöse Therapie (beispielsweise Alpha-Blocker) zum Einsatz. Der operative Eingriff zur Verkleinerung der Prostata wird nur dann notwendig, wenn beispielsweise dauerhaft Blut im Urin zu erkennen ist oder sich Blasensteine gebildet haben.

Vergessen Sie nicht: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann sich ebenso auf die Gesundheit der Prostata auswirken! Wenden Sie sich mit Ihren Fragen zur Behandlung an einen Urologen.

Nachgefragt: Brauchen wir die Prostata im Alter überhaupt noch?

Solange Männer Kinder zeugen wollen, benötigen sie die Prostata. Doch wenn im Alter der Kinderwunsch weg ist und die Prostata Probleme macht, würden viele Betroffene sie gern einfach loswerden. Dummerweise liegt die Prostata so ungünstig, dass sie sich schwer entfernen lässt. Prinzipiell könnte Man(n) im höheren Alter aber auch ohne leben.

Krankheitsverlauf und Prognose der BPH

In vielen Fällen bereitet eine vergrößerte Prostata keinen Grund zur Sorge, da sie nicht immer Auswirkungen auf die Harnwege hat. Wenn die Harnröhre durch die Zellvermehrung eingeengt wird, kann Restharn in der Blase verbleiben. Schwere Infektionen und Blasensteinbildung sind dann in späteren Phasen der Prostatavergrößerung möglich. Unbehandelt schreitet die Erkrankung womöglich sogar so weit, dass sich Urin anstaut, zurück in die Niere fließt und dort für folgenreiche Probleme sorgt. Früherkennung ist deshalb das A und O! Nehmen Sie Ihre Termine zur Vorsorge beim Urologen wahr – auch wenn Sie keine Probleme haben.

Übrigens: Die Ausprägung einer Prostatahyperplasie ähnelt in einigen Symptomen der Prostatitis. Beispielsweise können eine gestörte oder veränderte Blasenentleerung ohne ärztliche Diagnose zur Verwechslung mit einer entzündeten Prostata führen. Der Rat eines Mediziners ist in jedem Fall einzuholen.

1Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der TU Dresden: Benigne Prostatahyperplasie. URL: https://www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/kliniken-polikliniken-institute/uro/fachinformation/benigne-prostatahyperplasie (30.03.2020).

2Universitätsklinikum Heidelberg: Die gutartige Prostatavergrößerung. URL: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Gutartige-Prostatavergroesserung.105202.0.html (26.03.2020).