Verwendungszweck

Verwendungszweck: PROSTUROL® Zäpfchen sind für die lindernde und weichmachende lokale Behandlung des Anorektalkanals bei Stauungserscheinungen im Zusammenhang mit akuter und chronischer Prostatitis und gutartiger Prostatavergrößerung angezeigt. Medizinprodukt.

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Prostatitis-Symptome: Was sind die Anzeichen?

Das Krankheitsbild Prostataentzündung, fachsprachlich Prostatitis, umfasst eine Vielzahl an körperlichen Symptomen, die für Männer oft auch eine Stressbelastung darstellen. Von Brennen beim Wasserlassen bis hin zu einem Druckgefühl im Beckenbereich – die Beschwerden können sehr individuell ausfallen. Wir erklären Ihnen, woran Sie eine Entzündung Ihrer Prostata erkennen und was Sie bei den Anzeichen tun sollten.

Prostatitis-Symptome: Mann mit Prostataentzündung ist ausgebrannt und erschöpft

Die typischen Prostatitis-Symptome

Eine Entzündung der Prostata (Vorsteherdrüse) geht vor allem mit Schmerzen im Anal- und Dammbereich einher. Das sind klassische Symptome einer Prostatitis:

Unter Umständen entwickelt sich sogar ein Harnverhalt, sodass das Wasserlassen trotz Harndrang nicht möglich ist. Neben diesen unangenehmen Einschränkungen „untenrum“ können weitere Beschwerden bei einer Prostatitis entstehen:

  • Stressbelastung
  • Zeugungsunfähigkeit
  • Schlafmangel durch häufige nächtliche Toilettengänge
  • Taubheits- oder Irritationsgefühl im Unterbauch
  • verstärkte Schmerzen im Dammbereich (zwischen After und dem Hodenansatz) durch Erschütterung (zum Beispiel beim Fahrradfahren), langes Stehen oder Sitzen

Die Beschwerden variieren von Mann zu Mann. Die aufgezählten Symptome treten nicht bei jedem Patienten auf – aus diesem Grund sollte jedes mögliche Anzeichen ernstgenommen werden.

Prostataentzündung ohne Symptome: Geht das?

Eine Prostatitis kann sich auch ohne Symptome entwickeln. Bei einer asymptomatischen Prostataentzündung bestehen keine Anzeichen, sodass die Diagnose in der Regel nur zufällig gestellt wird – beispielsweise im Rahmen eines Fruchtbarkeitstests, wenn ein Arzt erhöhte Entzündungswerte im Prostatasekret oder Sperma feststellt.

Unterschiedliche Symptome: Bakterielle oder abakterielle Prostatitis?

Eine Prostataentzündung ist nicht gleich Prostataentzündung. Stattdessen unterscheiden Mediziner insbesondere zwei Formen, nämlich die

Wie der Name schon sagt, wird die bakterielle Ausprägung von Bakterien verursacht. Wenn diese über drei Monate anhält, gilt sie als chronisch.1 Bei einer abakteriellen (nicht-bakteriellen) Entzündung der Prostata hingegen sind die Ursachen schwerer zu identifizieren und die Symptome äußern sich meist auch hartnäckiger.

Halten die Schmerzen über Wochen oder Monate an, sprechen Ärzte von einer chronischen Form. Die überwiegende Mehrzahl der Prostatitis-Patienten (90 Prozent) leidet an einer solchen chronischen nicht-bakteriellen Prostataentzündung.2 Urologen betiteln die Erkrankung auch als „Chamäleon“, da die Symptome in Form und Ausprägung einem ständigen Wechsel unterliegen können.3 Solche Krankheitsbilder machen meist auch echten Kerlen schwer zu schaffen – sie leiden unter anderem an der Unsicherheit, dass die Ursache nur schwer identifizierbar ist.

Diese Tabelle liefert einen Einblick in die Unterschiede der Symptome zwischen bakterieller und nicht-bakterieller Prostatitis:

 bakterielle Prostatitisabakterielle Prostatitis
Hohes Fieberx 
Schüttelfrostx 
allgemeines Krankheits- und Schwächegefühlx 
Probleme beim Wasserlassenxx
Schmerzen im Unterleibxx
Druckschmerzen im Dammbereichxx
Ständiger Harndrangxx

Wichtig: Die Tabelle liefert nur einen kleinen Ausschnitt der beiden Krankheitsbilder. Symptome müssen immer ärztlich abgeklärt werden.

Was sollte Man(n) bei Anzeichen einer Prostataentzündung tun?

Der richtige Ansprechpartner für die Diagnose und Prostatitis-Therapie ist der Urologe. Wenden Sie sich bei ersten Schmerzen oder Anzeichen unbedingt an einen solchen Fachmann. Dieser kann die Symptome einer Prostatitis durch geeignete Behandlungsmaßnahmen lindern. Bei einer bakteriellen Prostataentzündung verschreibt er in der Regel Antibiotika.

Können hingegen keine Krankheitserreger nachgewiesen werden, stehen dem Andrologen oder Urologen weitere Hilfsmittel wie nicht-steroidale Antirheumatika (schmerzlindernde, entzündungshemmende Medikamente) zur Abschwächung der Prostatitis-Symptome zur Verfügung. Ergänzend können außerdem PROSTUROL® Zäpfchen zur lokalen Linderung der Prostatabeschwerden zum Einsatz kommen.

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Prostatitis-Beschwerden: Auswirkungen auf den Alltag

Darstellung der Symptome einer Prostataentzündung

Kleines Organ, großer Einfluss: So unscheinbar die Prostata auch scheint, sie kann zu Einschränkungen im alltäglichen Leben führen – besonders wenn Schmerzen beim Wasserlassen und andere Prostatitis-Symptome eintreten.

Sehr beunruhigend sind für Männer die Beeinträchtigungen der Genitalien. Das bedeutet nämlich häufig eine echte Stressbelastung, vor allem, sobald sich die Problematik negativ auf Partnerschaft und Sexualität auswirkt.

Dabei ist es verständlich, dass einem bei Schmerzen schon mal die Lust auf Sex vergeht. Ein offenes Gespräch mit dem Partner stellt sich deshalb in vielen Fällen als hilfreich heraus.

Aber auch das ständige Gefühl, sich erleichtern zu müssen, beeinflusst in weitem Maße den Alltag vieler Betroffener. Längere Besprechungen in der Arbeit, Kinobesuche oder S-Bahnfahren können im Rahmen einer Prostataentzündung zu einer täglichen Herausforderung werden. Neben der Angst, in solchen Situationen die nächste Toilette nicht rechtzeitig zu erreichen oder vor Kollegen einen schlechten Eindruck zu machen, stört das häufige Aufstehen vor allem auch nachts den wohlverdienten Schlaf. Sprechen Sie über solche Sorgen und Einschränkungen mit Ihrem behandelnden Arzt, er kann Ihnen Hilfsmittel und Tipps geben.

Wie ein Teufelskreis

Die heutige Zeit ist geprägt vom Spagat zwischen Beruf und Privatleben, die Stressbelastung nimmt immer weiter zu. Kein Wunder also, wenn Sie es körperlich zu spüren bekommen. Prostatitis ist eine mögliche Folge – aber gleichzeitig auch Ursache. Denn Stress kann eine Entzündung begünstigen, stellt aber gleichzeitig auch die Folge dar, sobald die auftretenden Symptome auch die Psyche belasten.

1 Hammes, Christoph; Heinrich, Elmar; Lingenfelder, Tobias; Cotic, Christine: Urologie. München: Urban & Fischer 2015. S: 40.
2 Deutsches Ärzteblatt: Prostatitis und männliches Beckenschmerzsyndrom, Diagnostik und Therapie. URL: https://www.aerzteblatt.de/archiv/63754/Prostatitis-und-maennliches-Beckenschmerzsyndrom (09.07.2020).
3 Hochreiter, Werner: Prostatitis und chronisches Beckenschmerzsyndrom. Vielfältige Beschwerden und wenig standardisierte Therapieoptionen. 2010. URL: https://www.rosenfluh.ch/media/arsmedici/2010/11/Prostatitis_und_chronisches_Beckenschmerzsyndrom.pdf (09.07.2020).